Heute ist ein besonderer Tag: mehr als ein „Friday for Future“ – ein Freitag für die Zukunft – der nur eine Demo der Schüler und Schülerinnen ist. Heute waren alle aufgerufen, mitzudemonstrieren. 

Der Bahnhof ist ein guter Platz, eine Klimademo zu starten. Bei den stets überfüllten Fahrradständern. Ist es nicht so, dass Menschen gerne das Rad nehmen, wenn die Bedingungen stimmen? Ich jedenfalls bin froh, wenn ich dort einen Platz finde.

 

Die weltweite Nachfrage nach Kraftfahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten – allein schon aus Mangel an verfügbaren Chauffeuren.

Gottlieb Daimler

Und so konnte ich sehen, dass es viele Menschen gibt, die bereit sind, etwas zu tun. Zuerst einmal: bei Nieselregen vor dem Hauptbahnhof stehen und sich dann zur Demo durch die Stadt aufmachen.

Die coolen Jungs mit dem Ghettoblaster. Die Scientists for Climate Action. Tim als Ordner, den ich kenne, da er schon als Wahlhelfer aktiv war. Die Kirchen des Landes. Die Grundschülerinnen mit den selbstgemalten Bildern. Klimaschutz gemeinsam. 

Jeder hat seine Idee zum Klimaschutz. Nicht oder weniger fliegen, vegetarisch essen, anders – nachhaltig – einkaufen, mit dem Rad fahren, Jugendarbeit mit Klimaschutz verbinden. Die Pläne klingen konkret: wann werden sie umgesetzt – vor der eigenen Haustür, am Arbeitsplatz, im täglichen Leben? Am fröhlichsten, begeistert klangen die Grundschülerinnen. Ist es einfacher, wenn man nicht umdenken muss? Wenn man von klein auf im Einklang mit der Umwelt lebt – oder tun dies Kinder einfach mit großem Verständnis?

Warum eigentlich war nicht ganz Rostock auf den Beinen?
Ihr habt eine weitere Chance – am Sonntag ist Klimaaktionstag.

Klimademo