Ich kenne dieses Gefühl. Dieses „Ich-gehe-dann-mal-ich-glaube-ich-werde-hier-nicht-mehr-gebraucht“. Oft stimmt das nicht. Da ist im Moment vielleicht gerade etwas aufregend und man verliert den anderen aus dem Blick. Oder jemand braucht Zeit für sich, für Arbeit, Planungen.

Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr willkommen oder geliebt ist. Und wenn man einsam ist, reicht oft ein Abend mit Menschen, um wieder das Gefühl zu haben: ich bin nicht allein, ich bin willkommen.

  Ansonsten steht der andere vielleicht da und wundert sich: oh, was ist passiert? Warum ist sie oder er gegangen?

In einer Familie sollte jeder willkommen sein. Egal, ob gerade Zeit ist oder nicht, welche Gefühle gerade da sind oder ob Stille herrscht: das grundlegende Akzeptiert- und Geliebtwerden bildet die Basis für jedes aktive Dasein und Lieben. 

Keiner sollte verloren gehen. Keiner, der einem noch am Herzen liegt.

Und jeder sollte sich zu Wort melden dürfen, wenn er Fürsorge braucht. 

Familie