2019 war ein bewegtes und bewegendes Jahr.

Besonders, da ich meinen Weg zum Tanz fand, zu dem von mir geliebten Hula. Im Januar, direkt im Anschluss an den ersten Glückskurs, dessen Teilnehmerinnen inzwischen in der Praxisgruppe weiterüben, begann die Fachfortbildung „Hula Healing Dance Art“. Grundlagen des hawaiianischen Tanzes und der Tanzmedizin, Choreographieren und Unterrichten – all das durfte ich lernen und konnte es durch das Jahr hinweg vertiefen.

In guter Erinnerung ist mir auch die Tanzdemo „One billion rising“ am 14. Februar geblieben. Danke an Birgit Kähler und alle Organisator/innen von Frauen helfen Frauen. Mich hat es gefreut, dass ich Teil sein konnte, bei den Proben im Waldemarhof und bei der Demo, die von Schülerinnen der Tanzschule Schimmelpfennig zusätzliche Verstärkung bekam. Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen in so freudiger Stimmung war wieder einmal ein besonders schönes Ereignis.

Am 8. März,  gab es ein vielfältiges Programm zu Frauenthemen – Workshops, Lesungen, Tanz und Musik. Zum Workshop „Wir sind alle wundervoll – Frauenvielfalt tanzend feiern“ reflektierten die Teilnehmerinnen darüber, was Weiblichkeit für sie bedeutet und lernten eine kurze Hula-Choreographie. Mir hat dieser erste Workshop viel Freude bereitet und es war schön, neue Kontakte zu knüpfen.

Die Messe „Natürlich leben im Norden“ in Greifswald führte mich erstmals zu anderen Menschen aus dem alternativen Heilbereich in Vorpommern. Mit dem Kulturzentrum St. Spiritus ein freundlicher Ort mit sonnenbeschienenem Innenhof. Für mich eine überraschende Veranstaltung, da ich auf eine Vielzahl von Anbieter/innen traf, und lernen durfte, dass auch im Umfeld nicht wenige Heilkundler/innen, Bewegungstherapeut/innen oder Alternativpdagog/innen aktiv sind. Eine erste Gelegenheit, mit Stand, Kurzvortrag und Hula-Vorführung mein Angebot zu präsentieren.

Danke an Kathrin Schorm und Carolin Kreyling für die Organisation und einen Gruß an alle, die ich persönlich kennen lernen durfte. Bei einer anderen beruflichen und privaten Entwicklung hätte ich die Homepage gerne weitergeführt. Es war eine gute Zusammenarbeit und ich bin froh, dass am Ende der Messe das Resümmee so positiv ausfiel.

Leider war die Entfernung und verbesserungsbedürftige Bahnanbindung ungünstig für weiteres aktives Netzwerken.

Ich hoffe, mit mehr Klimabewusstsein wird zukünftig eine Infrastruktur geschaffen werden, die auch mir als Bahn- und ÖPNV-Nutzerin mehr Möglichkeiten bietet. Das Klimapaket stimmt optimistisch.

Im ersten Quartal bekam ich die Gelegenheit, mehrere Portraits von Selbständigen machen zu können. Die Fotosessions waren zum Teil ungewöhnliche Ereignisse; ich durfte Frauen – jede auf ihre Art und Weise – fotografieren, was abwechslungsreich und kommunikativ war.

Die Europa-, Bürgerschafts- und Oberbürgermeisterwahl im Mai wurde durch die vielen ehrenamtlichen Wahlhelfer/innen unterstützt. Für die freie und geheime Wahl war das Team in der Südstadt bis spät in die Nacht aktiv. Unsere Demokratie funktioniert durch das Engagement vieler; staatliche Institutionen tun gut daran, demgegenüber eine besondere Wertschätzung zu zeigen.

Der Hula-Workshop in der Yogalounge Laage im Juni bleibt mir in Erinnerung durch die schönen Pfingstrosen, die eine Teilnehmerin zum Haku Lei-Pflechten mitbrachte, durch das angenehmen und freundlich gestaltete Studio und das warme Frühsommerwetter.  Danke für die Unterstützung!

Der Tanztheater-Workshop „bunt bewegt“ (Circus Fantasia, tanzbar Bremen) war für mich als Teilnehmerin inspirierend und freudvoll. Es ist schön zu sehen, dass solche Projekte gefördert werden. Ich lasse mich gerne anstecken von der positiven Energie anderer und finde darin Kraft für meine eigene Arbeit.

Dadurch, dass für meine freiberufliche Tätigkeit ab August weniger Zeit zur Verfügung stand, kam die Entscheidung, vor allem stetige Angebote und mehr Struktur zu bieten. So kam ab Oktober ein Hula-Kurs und eine intensivere Lektüre-, Entwicklungs- und Trainingszeit für mich.

Inzwischen haben auch Musik, Kleidung und Trainingsutensilien ihre Entwicklung genommen und der Kurs verlangte mehr Disziplin in Musikanalyse und Verstehen von Schrittfolgen. Wer unterrichten will, sollte verstehen, was er/sie tut – so kann auch eine Lehrtätigkeit das eigene Studium fördern. 

Gerne erinnere ich mich auch an meine Coaching-Klient/innen, von denen auch ich immer wieder lerne.

Wie schön, dass so viele mit mir dieses Jahr aktiv waren. Ich freue mich auf 2020 und wünsche allen ein gutes Jahr!

Jahresrückblick 2019